Geschichte der Britischen Monarchie – Teil 2

Hadrian Wall England

Das Dunkle Zeitalter und die Angelsächsischen Königreiche

Überreste des Römischen Hadrian Walls im Norden Englands

Im zweiten Teil unserer Serie Geschichte der Britischen Monarchie, setzen wir an dem Zeitpunkt an, an dem die Römer Britannien verlassen haben. Die Grenzen zu Schottland und Nordwales wurden durch Wälle und römische Kastelle vor den plündernden Stämmen weitestgehend geschützt. Doch mit dem Abzug der Römer verschwand auch deren Schutz vor Eindringlingen und Britannien sah sich der einfallenden Barbaren schutzlos ausgeliefert. Das dunkle Zeitalter bricht über Britannien herein. Die Angelsachsen überfallen das Land und eine Legende ist geboren: Die Legende von König Artus.

Die angelsächsischen Chroniken

Britannien wurde von raubenden Stämmen aus allen Himmelsrichtungen überfallen. Aus dem Norden, dem heutigen Schottland, kamen die Pikten und Kaledonier. Aus dem Osten, über das Irische Meer, kamen die gälischen Skoten und von der anderen Seite der Nordsee, aus dem Westen, drohten die germanischen Stämme der Angeln, Sachsen und Jüten. Das dunkle Zeitalter zeichnet sich durch seinen Mangel an schriftlichen Quellen und archäologischen Funden aus. Doch einige Quellen, u.a. die angelsächsische Chronik aus dem 9. Jahrhundert, erwähnen einen britischen Kriegsfürsten, namens Vortigern, auch als König der Britonen bekannt, der Britannien nach dem Abzug der Römer regierte. Es ist allerdings umstritten ob es sich bei dem Namen Vortigern um eine einzelne Person handelt oder sich lediglich auf einen Titel bezieht. Der Chronik zufolge soll Vortigern die legendären jütischen Söldner Hengest und Horsa im Jahre 449 nach Britannien eingeladen haben, um ihn beim Kampf gegen die Pikten und Kaledonier zu unterstützen.

Schon gewusst…?
Das Dunkle Zeitalter
oder die dunklen Jahrhunderte beschreiben im Allgemeinen einen Zeitabschnitt in der Geschichte, für den ein Mangel an Quellen (Schriften, archäologische Funde, etc.) besteht und somit nur wenig über diese Zeit bekannt ist, bzw. nicht eindeutig historisch belegt werden kann. In Großbritannien erstreckt sich das dunkle Zeitalter in etwa auf den Zeitraum vom Abzug der Römer, um ca. 410 n. Chr., bis zur Eroberung von Britannien durch die Normannen, welche mit der Schlacht bei Hastings um 1066 begann.

Sie halfen den Briten die Pikten und Kaledonier zu vertreiben, doch als Vortigern ihren immer wachsenden Forderungen nicht mehr nachkam rebellierten sie gegen ihn. Hengest erkor sich selbst zum König über Kent. Um zu einem Einverständnis zu kommen, organisierte Vortigern eine Friedenskonferenz, doch wieder hatten die Söldner andere Pläne. Sie überfielen das Treffen und töteten hunderte Briten. Die Eroberug Britanniens durch die Angelsachsen hatte begonnen. Angeln, Sachsen und Jüten, welche kollektiv die „Engländer“ genannt wurden, strömten nach Britannien und ließen sich entlang der östlichen Küste nieder. Laut der angelsächsischen Chronik gab es vier Schlachten zwischen den Briten und den Kriegsfürsten Hengest und Horsa. In der ersten Schlacht, um 455, fiel Horsa. Auch Vortigern musste sich in dieser Schlacht geschlagen geben und floh nach Nordwales, wo er vermutlich kurze Zeit später starb. Vortigerns Sohn Vortimer trug, laut der von dem Mönchen Nennius im 9. Jahrhundert geschriebenen Historia Brittonum, von diesem Zeitpunkt an die Schlachten gegen Hengest aus und soll diese letztendlich vertrieben haben. Im Kontrast dazu erwähnt die angelsächsische Chronik Vortimer nicht und stellt stattdessen Hengest als Sieger der restlichen drei Schlachten gegen die Briten dar. Die „Engländer“ weiteten ihr Territorium gen Westen und Norden aus und drängten die pro-keltischen Einheimischen nach Cornwall, Wales und in den Norden, während britische Aristokraten in großen Zahlen in die heutige Bretagne in nordwest Gallien siedelten.

Schon gewusst…?
Die Jüten, Sachsen und Angeln
waren germanische Volksstämme aus nördlichen Regionen des heutigen Deutschlands sowie dem Süden Dänemarks. Die Jüten waren auf der Halbinsel Jütland, im westlichen Dänemark angesiedelt, während die Sachsen in etwa im heutigen Niedersachsen, und die Angeln in Schleswig-Holstein beheimatet waren.

Die Legende von König Artus und Merlin

Britannien befand sich inmitten des Dunklen Zeitalters, als schriftliche Aufzeichnungen rar waren. Doch diese trübe Periode Britanniens brachte einen der bekanntesten Volkshelden hervor: König Artus. Artus soll ein keltischer König gewesen sein und Sohn des kornischen Herrschers Uther Pendragon. Der Legende nach soll Artus das Königreich Camelot gegründet und die Sachsen aus Britannien vertrieben haben. Populär wurde die Geschichte des Volkshelden vor allem durch Geoffrey of Monmouths Werk Historia Regum Britanniae (‚Die Geschichte der Britischen Könige‘) aus dem 12. Jahrhundert, welches besonders die Legende um König Artus hervorhob. Doch die Geschichten der galanten Ritter der Tafelrunde, des Zauberers Merlin, der magischen Schwerter und des Heiligen Grals können, wie vieles aus dieser Periode, nicht belegt werden. Selbst die Existenz von Artus und, falls dieser lebte, ob er ein König war wird angezweifelt. In keinem der großen Werke, weder Historia ecclesiastica gentis Anglorum (‚Kirchengeschichte des Volkes der Angeln‘) von Beda Venerabilis, um 731, noch De Excidio Conquestu Britanniae (‚Über den Ruin und Fall von Britannien‘) des britischen Mönchs Gildas, von Mitte des 6. Jahrhunderts, oder in der Angelsächsischen Chronik wird er erwähnt. Doch Arthus ist Teil vieler keltischer Erzählungen. Und an jeder Legende ist auch etwas Wahres.

Laut der Legende hat Artus zwölf Schlachten gegen die Sachsen zwischen 485 bis 496 geschlagen und ging in jeder als Sieger hervor, was ihm den Ruf des unbesiegbaren Kriegsherrn einbrachte. Einige dieser Schlachten werden in den oben genannten Werken erwähnt, allerdings ohne Bezug auf Artus und selbst dafür gibt es keine konkreten Belege. Besonders hervorzuheben ist hierbei jedoch die Schlacht bei Badon Hill, die zwölfte und letzte Schlacht zwischen Artus und den Sachsen, in der er alleine 960 Gegner erschlagen haben soll. Diese Schlacht wird bereits von Gildas als ‚Bellum in monte Badonis‚ (‚Schlacht bei Badon Hill‘) erwähnt, jedoch ohne Bezugnahme auf Artus. Wer hat die Schlacht bei Badon Hill also geschlagen? Laut Gildas war dies Ambrosius Aurelianus, den er namentlich in seinem Werk Ruin und Fall von Britannien erwähnt. Aurelianus war ein römisch-britischer Anführer im 5. Jahrhundert. Er soll die Briten zum Sieg gegen die Sachsen geführt haben, welche nach ihrer fatalen Niederlage für eine ganze Generation zum Schweigen gebracht wurden. Doch Aurelianus wäre zu dieser Zeit vermutlich entweder sehr alt oder aber bereits tot gewesen, was wiederum bedeuten könnte, dass es tatsächlich Artus war, der die Sachsen vertrieben hat.

Die Schlacht von Camlann

Kampf zwischen König Artus und Mordred
Der entscheidende Kampf zwischen König Artus und Mordred
William Hatherell / Public domain

In Geoffreys Erzählung macht Artus sich nach dem Sieg über die Sachsen auf nach Schottland und Irland um die plündernden Pikten und Skoten endgültig zu besiegen. Während seines Kriegszugs soll er Irland, Island sowie die Inselgruppe Orkney im Norden Schottlands eingenommen haben. Nach über einem Jahrzent des Friedens setzt Artus seinen Kriegszug fort und nimmt Dänemark, Norwegen sowie das zu der Zeit noch von den Römern besetzte Gallien ein. In Gallien soll Artus den römischen Imperator Lucius Tiberius besiegt haben und sich auf einen Angriff auf das Römische Reich vorbereitet haben, als er eine Nachricht aus Britannien erhält. Artus Neffe Modred, welcher während der Abwesenheit des Königs mit der Aufsicht des Königreichs beauftragt war, soll Artus Frau Guinevere zur Frau genommen und den Thron an sich gerissen haben. Artus kehrte unverzüglich zurück nach Britannien um Modred im Kampf zu stellen. In der legendären Schlacht von Camlann, welche sich in Cornwall zugetragen haben soll, begegnen sich Artus und Modred im Kampf. Artus tötet Modred, doch auch er ist tödlich verletzt und reist auf die legendäre Insel Avalon, wo das Schwert Exkalibur geschmiedet worden sein soll, um dort seine Wunden zu heilen. Hiermit endet die Legende weitestgehend, aber verschiedene Quellen erzählen verschiedene Versionen von Artus Schicksal auf Avalon. Er könnte seinen Verletzungen erlegen und auf Avalon begraben worden sein, oder möglicherweise überlebte er und kehrte zurück nach Camelot. Dieser Teil der Legende scheint allerdings lediglich das Resultat einer blühenden Fantasie zu sein.

Die angelsächsischen Königreiche

Um den Eroberungszug gegen die Briten zu unterstützen zogen immer mehr Sachsen nach Britannien. Ihre Zahl stieg so immens, dass sie verschiedene Territorien gründeten, welche von Stammeskriegsherren angeführt wurden. Diese Kriegsherren nannten sich selbst Könige und ernannten einen von ihnen zum Oberkönig, welcher Bretwalda (‚Herrschender‘) genannt wurde. Der erste von ihnen war Ælle, König von Südsachsen (Sussex), im Jahre 477. Ælle wird zugeschrieben, dass er das römische Kastell Anderitum belagert und erfolgreich eingenommen hat. Es könnte auch Ælle gewesen sein, der die Sachsen in die Schlacht bei Bladon Hill geführt hat. Einige Jahre später, ungefähr um 495, landete der germanische König Cerdic und sein Sohn Cynric an der Südküste Britanniens und gründete das Königreich der West-Sachsen (Wessex), was später das größte und bedeutendste angelsächsische Königreich werden sollte. Cerdic’s Enkel Caewlin, der in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts herrschte, wurde der zweite Bretwalda. Der dritte war König Ethelbert I. von Kent, welcher ein Nachkomme von Hengest war. Ethelbert wurde der erste christliche angelsächsische König, zum Glauben konvertiert durch St. Augustinus. Daraufhin ließ er ein Gesetzbuch verfassen, welches vermutlich das erste geschriebene Dokument auf English ist.

Heptarchie in Britannien um 800 n. Chr.
Die Königreiche Britanniens um ca. 800 n. Chr.
Sakurambo / Public domain

Bis Ende des 6. Jahrhunderts besetzten die germanischen Eindringlinge große Gebiete Britanniens: die Sachsen siedelten im Süden und Westen, die Juten auf der Isle of Wight und das naheliegende Festland. Die Angeln waren im Osten und Norden angesiedelt. Die verschiedenen Stämme sprachen eine gemeinse Sprache und teilten die gleichen Bräuche, weswegen sie als ein Volk, die Angelsachsen, betrachtet wurden. Während sich die Angelsachsen weiter ausbreiteten, wurden die keltischen Britonen in den Westen gedrängt, wo das große keltische Königreich Dumnonia lag und das heutige Wales darstellt. In den nachfolgenden 25 Jahren weitete sich das sächsische Königreich Northumbria aus und umfasste fast den gesamten Norden Englands. Sieben der sächsischen Königreiche bildeten eine Vereinigung, die als Heptarchie bekannt ist: Essex, Sussex, Kent, Wessex, East Anglia, Mercia und Northumbria. Die vier zuletzt genannten Königreiche waren die mächtigsten und rangen unablässig um ihre Vormachtstellung.

Raedwald, König von East Anglia, der mit dem Schiffsbegräbnis bei Sutton Hoo in Verbindung gebracht wird, war der vierte Bretwalda. Er verhalf König Edwin von Deira dabei Northumbria und Elmet zu erobern, wodurch Northumbria zu einem der mächtigsten Königreiche der Heptarchie heranwuchs. Edwin wurde der erste Bretwalda aus dem Norden und sicherte durch seine Siege die Vorherrschaft Northumbrias. Zwei weitere northumbrische Bretwaldas folgten: St Oswald, ein streng gläubiger Mann der im Kloster von Iona aufgewachsen sein soll und König Oswiu, der nicht nur Northumbria, sondern auch Mercia unter seiner Kontrolle hatte. Oswiu rief um 664 n. Chr. zu einer Synode, einer Versammlung römisch-katholischer Geistlicher, in Whitby auf und verfügte, dass sein Königreich fortan der Römischen Kirche folgen sollte. Zuvor wurde im Norden vorwiegend ein keltisches Christentum praktiziert, welches in vielen Aspekten im Konflikt zum Römischen Christentum stand. Northumbria stand ein goldenes Zeitalter bevor, welches noch bis ins frühe 9. Jahrhundert andauern sollte und seinen Höhepunkt mit der Herrschaft von König Offa, um 757, erreichte.

König Offa und das Christentum

Der Einfluss der angelsächsischen Herrschaft in Britannien führte zur Auflösung der Romanisierung und Britanniens Kultur entwickelte sich zu vorrömischen Zeiten zurück. Die germanischen Stämme waren bäuerlich und ungebildet, ihre Gebäude erbauten sie aus Holz statt Stein und sie kämpften mit primitiven Waffen. Städte verschwanden und Administration, Justiz und Handel, wie sie unter den Römern geführt wurden, waren kaum noch vorhanden. Ihre Könige wurden an ihrem Können im Kampf und geplünderter Beute für ihre Folgsleute bemessen. Ende des 6. Jahrhunderts wurde der römische Benediktinermönch St. Augustinus von Papst Gregor I., auch bekannt als Gregor der Große, nach Britannien gesendet um die heidnische Elite zum Christentum zu konvertieren. Die Mission wurde zu einem politisch vorteilhaften Zeitpunkt gewählt, denn die germanisch-fränkischen Stämme hatten Gallien erobert und erhielten nicht unerhebliche Vorteile durch ihre Annahme der römischen Kultur und des Christentums.

Augustinus fand in König Ethelbert I. einen vielversprechenden Kandidaten für seine Bekehrung, da dieser bereits mit der christlichen fränkischen Prinzessin Bertha verheiratet war. Ethelbert erlaubte Augustinus den kentischen Leuten zu predigen und konvertierte schließlich selbst zum römischen Christentum. Augustinus gründete ein Kloster in Kent bei Canterbury, was zum Hauptsitz des römischen Christentums in Britannien wurde. Ein Zeitgenosse von Augustinus brachte die Religion nach Northumbria, dessen König, Edwin, mit Ethelberts Tochter Ethelberga verheiratet war. Bis Ende des 7. Jahrhunderts, ungefähr um die Zeit als die Mönche im Mittelpunkt der keltischen Christentum Bewegung auf Lindesfarne ihre berühmten Grundsätze in Bilderhandschrift vervollständigt hatten, waren alle Königreiche der Heptarchie zum Christentum konvertiert. Das keltische Christentum blieb jedoch weiterhin einflussreich in nördlichen Königreichen. Erst durch König Oswius Synode in Whitby wurden die beiden Fraktionen in England vereint.

Übrigens: Im dunklen Zeitalter waren Klöster die einzigen Zentren für Bildung, daher lassen sich nur in den Schriften der Mönche Berichte der damaligen Periode finden. Gildas (ca. 493-570) war ein keltischer Mönch dessen De Excidio Conquestu Britanniae (‚Über den Ruin und Fall von Britannien‘) uns die britische Version der Ereignisse von der römischen Invasion bis ins 6. Jahrhundert liefert. Später, schrieb Beda der Ehrwürdige (ca. 673-735), ein northumbrischer Mönch und größter aller angelsächsischen Gelehrten, das umfassende Werk Historia ecclesiastica gentis Anglorum (‚Kirchengeschichte des Volkes der Angeln‘). Eines der bedeutendsten mittelalterlichen Dokumente ist die angelsächsische Chronik, welche im Auftrag von Alfred dem Grossen im 9. Jahrhundert von verschiedenen Mönchen zusammengetragen wurde und die englische Geschichte von der römischen Invasion bis zum 11. Jahrhundert beschreibt. Das älteste epische Gedicht, Beowulf, wird ebenfalls als historische Quelle für diese Periode verwendet. Die Erzählung des heldenhaften skandinavischen Kriegsherrn und Königs im England des 6. Jahrhunderts wurde auf Altenglisch um das 10. Jahrhundert verfasst.

Der neunte Bretwalda war König Offa, König von Mercia. Papst Hadrian I. bezeichnete ihn auch als ‚König der Engländer‚. Unter vielen Historikern gilt Offa als mächtigster angelsächsischer König vor König Alfred dem Großen. Er übernahm die Kontrolle der Königreiche Kent, Sussex und East Anglia; seine Macht und sein Einfluss waren so groß, dass sie selbst von dem fränkischen Herrscher Karl dem Großen anerkannt wurden. Er war außerdem der erste sächsische Herrscher der das Münzwesen einführte um mit dem fränkischen Reich zu handeln. Offas Silberpenny war mit seinem Namen und Bildnis versehen, was als Vorlage für moderne Münzen diente. Offas Herrschaft war oft grausam, doch ebenso bemerkenswert. Er gründete eine effektive Administration und florierende Wirtschaft und er fühlte sich ebenbürtig um mit Karl dem Großen und der römischen Kirche zu verhandeln. Unter ihm wurde der berühmte Grenzwall Offas Dyke errichtet, welcher als Begrenzung zu den walisischen Fürstentümern dienen sollte.

Um 787 lies König Offa seinen Sohn Egfrith segnen, wie auch die Söhne Karl des Großen vom Papst um 781 gesegenet wurden, um dessen Nachfolge als König zu sichern, doch Egfrith überlebte seinen Vater nur um sechs Monate. Ob Egfrith einer Krankheit zum Opfer fiel oder, wie der Berater Karl des Großen, Alkuin, andeutet, von Rivalen Offas getötet wurde ist ungewiss. Vater und Sohn starben im selben Jahr, um 796. Kurz darauf schwand die Vorherrschaft Mercias allmählich und ging an Wessex über, doch eine andere Gefahr lauerte am Horizont. Drei Jahre vor Offas Tod hatten die Wikinger ihren ersten Überraschungsangriff auf die heilige Insel Lindesfarne ausgeführt und fielen in Britannien ein.

Teil 3 von Geschichte der Britischen Monarchie befasst sich mit dem Einfall der Wikinger in Britannien sowie dessen Auswirkungen und dem angelsächsischen König, Alfred den Großen.

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