Pembroke Castle





Geschichte von Pembroke Castle

In Pembrokeshire bei Pembroke steht Pembroke Castle, 1093 vom normannischen Roger de Montgommery erbaut. Auf drei Seiten von Wasser umgeben, war sie gut geschützt. Sie wurde zum Teil aus Holz gebaut, trotzdem konnte sie zweimal den Belagerungen der Waliser trotzen.

William Marshall, Earl of Pembroke, errichtete ca. 100 Jahre später den gewaltigen, über 22 Meter hohen Hauptturm mit der Steinkuppel und machte die Burg zu einer starken Steinfestung.

Anfang des 12. Jahrhunderts wurde die Stadt Pembroke von König Henry II. errichtet und... mit einer Stadtmauer umgeben. 1172 schifften sich hier Heinrich II. und Richard de Clare ein, um Irland zu erobern. In der Burg wurde auch Heinrich Tudor, der spätere Heinrich VII. geboren. Er verbrachte einige Kinderjahre dort, kam aber als König nie wieder dorthin zurück.

Im Bürgerkrieg besetzten abwechselnd Royalisten und Truppen von Cromwell die Burg, aber erst 1648, nach schwerem Angriff der Stadt, übergab man die Burg an Ihn. Leider wurde sie dann von ihm teilweise zerstört, den Rest zerstörten Bewohner der Stadt, die Steine entwendeten.

Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit Reparaturarbeiten, die ab 1929 vom Besitzer verstärkt wurden. Unterhalb der Burg befindet sich Wogan’s Cavern, eine große Höhle, die schon in der Steinzeit von Menschen benutzt wurde. Zum Schloss wurde eine Verbindung durch Treppen geschaffen.

Unser Eindruck von Pembroke Castle

Durch das große eindrucksvolle Torhaus mit den drei Fallgittern betritt man Pembroke Castle. Um die große Innenfläche befindet sich die fünf Meter dicke äußere Ringmauer.

Auf dem großen Rasenstück befindet sich das größte Gemälde von Großbritannien. Es zeigt die besonderen Schlösser und religiösen Wahrzeichen von Wales. Man kann die Karte betreten und sie sich genau ansehen, so bekommt man einen besseren Eindruck von den Positionen der Burgen.

Der große Bergfried ist innen leer, leider sind alle 5 Etagen zerstört. So kann man von unten... die Steinkuppel sehen. Aber über eine Wendeltreppe kann man ihn erklimmen. Oben hat man einen wunderbaren Blick in die Umgebung und die Stadt.

In einigen Räumen sind Ausstellungen, die besondere Ereignisse der Burggeschichte wiedergeben, aber auch das Leben der Besitzer erzählen.

Manche Gebäude sind nur noch durch ihre Fassaden zu erkennen, aber es sind viele Informationspanele angebracht, auch Bilder von Rittern, Mägden, Handwerkern oder Bettlern. So kann man sich das Leben und Werken auf der Burg gut vorstellen.

Auch sind einige Szenen mit Figuren in Lebensgröße nachgestellt worden.

Die kostenlosen Führungen sind sehr gut und die meisten Führer erzählen engagiert und lustig. Sie beginnen zwischen 10.30 und 15.30 Uhr.

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