St Govan's Chapel





Geschichte von St Govan's Chapel

In den wilden Klippen von St. Govan’s Head in Pembrokeshire liegt die kleine St. Govan’s Chapel. Es ist nur ein Raum mit drei Türen und einigen Fensteröffnungen. Sie wurde im 13. Jahrhundert aus Kalkstein erbaut, allerdings sind einige Teile schon aus dem 6. Jahrhundert. Zu dieser Zeit lebte der Mönch Saint Govan in einer Höhle dort. Die Legende erzählt, das er unter einem Altar in der Kapelle begraben wurde.  

Unterhalb der Kapelle, in einem mit Geröll bedeckten Bereich, gibt es einen Brunnen. Er ist mit Steinen überbaut, aber leider ausgetrocknet. Hier wurden früher Heilungen kranker Pilger durchgeführt. 

Unser Eindruck von St Govan's Chapel

Der Weg zur Küste führt an einem Armee-Schießübungsplatz vorbei, an dem man die Übungszeiten beachten sollte. Zuerst waren wir uns nicht sicher, ob man dort fahren durfte, aber der Weg ist frei gegeben.

Vom Parkplatz läuft man Richtung Küste und kommt dann an einen Weg hinunter zur Kapelle. Es führen um die 50 Stufen etwas steil bis zur Kapelle hinunter. Man betritt den Raum von der Nordseite. Es gibt nur einen Raum, in dem einige Steinbänke und ein Wasserbecken mit Abfluss vorhanden sind. Tritt man aus der Tür zum Meer hinaus, hat man einen wunderbaren Blick aufs Meer. Wenn man Glück hat sieht man hier auch ein paar Seelöwen.

Einer Legende zufolge kann man die Stufen auf- und abwärts nicht zählen, es gibt nie eine gleiche Anzahl. Kommt man wieder hoch auf die Klippe, kann man über einige Wanderwege einen Spaziergang machen und den sagenhaften Ausblick über die Küstenlandschaft genießen.

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