Valle Crucis Abbey





Geschichte von Valle Crucis Abbey

Die Zisterzienserabtei Valle Crucis, was für "Tal des Kreuzes" steht, wurde von dem walisischen Fürsten Madog ap Gruffydd Maelor um 1201 erbauen lassen. Es war das letzte zisterziensische Kloster, welches in Wales gebaut wurde. Die weißen Mönche des Zisterzienserorderns leiteten die Abtei. Obwohl die Abtei zu Beginn für ihre Sparsamkeit bekannt war, änderte sich ihre Einstellung und bis zu ihrer Auflösung um 1537 war sie für ihre Gastfreundlichkeit und Reichtum bekannt, der nur von Tintern Abbey übertroffen wurde....

Die Abtei Valle Crucis wurde ursprünglich als Tochterkloster von Strata Marcella gegründet. Etwa 60 Brüder, 20 Chormönche und 40 Laienbrüder lebten auf dem Kloster. Doch während der Schwarze Tod Mitte des 14. Jahrhunderts in Britannien wütete, verringerte sich die Zahl der Bewohner drastisch.

Wie viele andere Klöster, war auch Valle Crucis Abbey von der Auflösung der katholischen Kirche im 16. Jahrhundert betroffen. Das Kloster wurde aufgelöst und verfiel langsam. Im späten 16. Jahrhundert wurden Teile des Klosters zu einem Herrenhaus umgebaut. Während des Englischen Bürgerkriegs wurde das Grundstück von den Parlamentariern beschlagnahmt und einige Zeit später diente es lediglich als Bauernhof.

Unser Eindruck von Valle Crucis Abbey

Trotz des verfallenen Zustands der Abteiruine sind noch einige Teile der Abtei gut erhalten, sodass man einen guten Eindruck der einstigen Größe der Abtei und ihrem Grundriss bekommt. Die Ruine ist relativ klein. Neben der Kirche sind kleinere Häuser angebaut, welche deutlich neuer als der Rest sind. Besonders in den Wintermonaten ist ein Besuch zu empfehlen, da zu dieser Zeit der Eintritt frei ist. Das Bauwerk wird von Cadw betreut und es gibt ein paar wenige Informationstafeln. Die Abtei steht neben einem Campingplatz, was uns zuerst etwas abgeschreckt hat, doch beide Bereiche sind so getrennt, dass die Atmosphäre der Ruine nicht darunter leidet.

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