St Davids Cathedral





Geschichte von St Davids Cathedral

Der Ursprung der Kathedrale von St Davids reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück. Gegründet wurde die Gemeinde von St Davids von dem Heiligen David, der 589 starb. Bereits damals wurde St David als intellektuelles und religiöses Zentrum von König Alfred anerkannt, doch seinen fast kultischen Status erlangte die Gemeinde erst im 11. Jahrhundert. Dank des Gelehrten Rhigyfarch, der ausführlich über die Heiligkeit Davids in seinem Werk Life of David... schrieb, gewann die Gemeinde in der ein Schrein mit Davids Überresten war, eine große Anhängerschaft.

St David ist am westlichsten Punkt von Wales und liegt direkt an der Küste. Diese Lage lud viele Plünderer, unter anderem die Wikinger ein. Über viele Jahrhunderte litt St David unter Angriffen der Wikinger und zwei Bischöfe wurden von ihnen getötet.

Ende des 11. Jahrhunderts besuchte William der Eroberer St David und betete vor den Überresten von dem Heiligen David. William kannte St David als heiligen und respektierten Ort an. Williams Sohn, König Heinrich I von England, ernannte Bischof Bernard als Bischof von St Davids. Unter ihm verbesserte sich das Leben der Gemeinde und er veranlasste den Bau einer neuen Kathedrale. Papst Calixtus II vergab ein päpstliches Privileg an St Davids und ließ verkunden, dass zwei Pilgerreisen nach St Davids, einer Pilgerreise nach Rom entsprachen.

Um 1171 ließ König Heinrich II, aufgrund des großen Wachstums der Gemeinde, die Kathedrale vergrößern. Im 13. Jahrhundert wurden weitere Anlagen, wie der St Davids Bishops Palace sowie weitere Gebäude, von dem Bischof Thomas Bek erbauen lassen. Besonders durch den Bischof Henry de Gower Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die Kathedrale weiter ausgebaut und gotisiert.

Nach de Gowers Tod begannen schwere Zeiten in Wales. Die Pest wütete in Großbritannien; um 1536 löste König Heinrich VIII die Klöster auf und während des Englischen Bürgerkriegs wurde die Kathedrale durch Oliver Cromwells Truppen erheblich beschädigt. Erst Ende des 18. Jahrhunderts begannen Restaurationsarbeiten an der Kathedrale und dauerten an bis ins 20. Jahrhundert.

1951 wurde sie von Cadw als Grad I Gebäude gelistet. Die Kathedrale von St Davids ist die letzte größere Kirche im normannischen Stil in Großbritannien.

Unser Eindruck von St Davids Cathedral

Die Kathedrale von St Davids ist ein unglaublich beeindruckendes mittelalterliches Bauwerk. Nach vielen Restaurationsarbeiten befindet sich die Kirche in einem sehr guten Zustand und hat nichts an seinem normannischen Baustil eingebüßt. Auf den Grasflächen um die Kathedrale befinden sich unzählige alte Gräber mit Grabsteinen die bis zurück ins 19. Jahrhundert datieren. Die Kirche wird heute noch als solche verwendet und beherbergt auch... einen Klosterrundgang, eine Bibliothek und einen großen Shop mit Cafe, in dem auch warme Speisen angeboten werden. Das Interieur der Kathedrale ist fast noch beeindruckender als sein Außenbau.

Wer die Kathedrale besucht, sollte sich unbedingt auch den Bischofspalast ansehen, der direkt daneben liegt.

St Davids Cathedral
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